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Besonderheiten des Neuen Apothekergartens Ulm

Einmalig in Deutschland ist die Gegenüberstellung von Heilpflanzen und ähnlich aussehenden Pflanzenarten (Verwechslungen), die arzneilich nicht verwendet werden dürfen. Diese Gegenüberstellung zeigt nicht nur, worauf beim Sammeln von Heilkräutern geachtet werden sollte, sondern verdeutlicht auch, wie wichtig strenge Qualitätskontrollen gerade bei pflanzlichem Ausgangsmaterial sind. Die "feinen Unterschiede" bei den Heil- und Giftpflanzen machen deutlich, wie wichtig das Wissen des Apothekers auch heute ist.
In den nahegelegenen Gewächshäusern können bei einem Besuch im Botanischen Garten der Universität Ulm auch exotische Heilpflanzen bewundert werden, die in den anderen Apothekergärten nicht zu sehen sind (Guarana, Myrrhenstrauch, Ananas und Kampferbaum). Entsprechende Hinweise auf tropische Heilpflanzen finden Sie auf den Informationstafeln an den Beeten der jeweiligen Anwendungsgebiete. (Bitte beachten Sie bei einem Besuch in den Gewächshäusern die Öffnungszeiten und die speziellen Führungen des Botanischen Gartens.)
Die vorliegende Broschüre soll ein Leitfaden beim Spaziergang durch den Garten sein und die vielfältigen Informationen zu Hause nachlesbar machen.
Auch über die Internetseite www.apothekergarten.de können Sie sich über den Ulmer Garten und andere Gärten des Projektes "Der Apothekergarten" umfassend informieren.
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