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Standardisierter Herstellungsprozess:
Das Ziel ist eine reproduzierbare Qualität und Wirksamkeit
Damit in jeder Dosis (Tablette, Kapsel u. a.) die gleiche Menge an wirksamen Pflanzeninhaltsstoffen enthalten ist, muss der gesamte Herstellungsprozess vom Arzneipflanzenanbau über die Trocknung und Extraktion bis hin zur fertigen Arzneiform (Kapsel, Tablette etc.) beständig überwacht werden. Nur so ist eine gleich bleibende Wirkqualität zu gewährleisten.
Die Wirkung von pflanzlichen Extrakten ist fast nie einem einzigen, chemisch definierbaren Inhaltsstoff zuzuordnen. In manchen Fällen ist aber ein für die erwünschte Hauptwirkung maßgeblich verantwortlicher Inhaltsstoff bekannt. Werden pflanzliche Extrakte auf eine bestimmte Menge einer solchen Substanz eingestellt, spricht man von Normierung. Der Begriff Standardisierung bezeichnet die Einstellung eines Extraktes auf eine gewisse Spanne des Gehaltes eines oder mehrerer Substanzen oder Substanzgruppen, die entweder an der Wirkung beteiligt sind oder Bedeutung für die Qualitätssicherung haben.
Schon bei der Qualität der zum Einsatz kommenden Arzneipflanzen sollten strenge Bestimmungen eingehalten werden. Verwendung von einheitlichem Saatgut, optimierte Anbaubedingungen und Erntezeiten beispielsweise lassen sich am besten in speziellen, kontrolliert angebauten Arzneipflanzenkulturen sicherstellen.
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