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Nervosität, Einschlafstörungen, depressive Verstimmungen
Stress und Reizüberflutung, Ärger oder ständig zunehmende Leistungsanforderungen
führen zu einer Überbeanspruchung unseres Geistes. Bei gleichzeitigem
Fehlen regelmäßiger Entspannungsmöglichkeiten kann dauerhafter
psychischer Stress zu Unruhe-, Angst- und Spannungszuständen sowie zu depressiven
Verstimmungen führen.
Häufig gehen diese psychischen Alltagsstörungen
mit Ein- und Durchschlafstörungen einher. Herz-Kreislaufstörungen, Verdauungsbeschwerden,
Muskelverspannungen, Spannungskopfschmerz sowie Schwitzen und Zittern gehören
zu den häufigsten körperlichen Symptomen, die durch psychische Belastung
mit verursacht werden.
Pflanzliche Arzneimittel werden in diesem Bereich seit langem als echte Alternative
zu chemisch-synthetischen Mitteln empfohlen. Pflanzliche Beruhigungsmittel bessern
nicht nur psychische Symptome, sie mindern auch deren Auswirkungen auf körperliche Funktionen.
Das bekannteste Mittel zur Beruhigung und Einschlafförderung sind die verschiedenen
Zubereitungen aus Baldrianwurzel. Oft wird Baldrian mit Hopfen, Melisse oder Passionsblume
kombiniert. Pflanzliche Beruhigungsmittel führen nicht zur Ermüdung,
können den Schlaf nicht erzwingen. Sie entspannen, vermindern quälendes
Gedankenjagen und fördern so einen erholsamen Schlaf.
Extrakte aus der Wurzel von Kava-Kava, einem Pfeffergewächs aus der pazifischen Inselwelt, werden gegen Stress, Verspannung und Angststörungen eingesetzt.
Johanniskraut ist wissenschaftlich heute sehr gut untersucht. Es zeigte sich bei
bestimmten Formen depressiver Erkrankungen seinen chemischen Konkurrenten ebenbürtig.
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